Libyen bringt grade mein Weltbild zum wanken

Angesichts der Bilder und Berichte aus Libyen ist heute Abend mein Weltbild ins wanken geraten. Da lässt der “Revolutionsführer” seine eigene Bevölkerung von Kampfflugzeugen und Hubschraubern beschießen und richtet ein Massaker an.

Wer mich kennt weiß, dass ich militärische Gewalt ablehne. Aber im Moment würde ich mir wünschen, dass dort sofort jemand einschreitet. Das kann allerdings wohl nur die USA mit ihren Flugzeugträgern die bereits in der Region sind. Obama sollte nicht nur klar Stellung beziehen – sondern sofort ein Flugverbot für Militärmaschinen ausrufen und durchsetzen. Notfalls auch mit Gewalt.

Es kann nicht sein, dass dort wehrlose Zivilisten mit militärischen Mitteln massakriert werden. Leider kann es darauf nur eine Antwort geben – nämlich diese militärische Gewalt mit selbiger zu beantworten und zu verhindern. Damit könnte sich Obama – jedenfalls bei mir – einiges an seiner verloren gegangenen Sympathie zurück holen. Dort könnte er gerade hunderte – oder gar tausende Menschenleben rettet indem er diese Psychopathen zwingt am Boden zu bleiben oder sie schnellstmöglich dorthin zurück schickt bevor sie ihre Bomben auf Demonstranten abwerfen können..

Gegen Kampfflugzeuge hilft leider kein ziviler Ungehorsam.. :(

Ich hätte ja gerne…

.. so eine Art Wikipedia für Analphabeten in Entwicklungsländern. Unsereins weiß wie nützlich Tutorials, Cheatsheets, Braindumps, Wikis oder Videocasts und Online-Trainings oder sogar Rezepte und so weiter sind. All das bleibt vielen vorenthalten weil sie nicht lesen können oder keine Fremdsprache sprechen.

Ich denke eine Datenbank mit einfachen, verständlichen Anleitungen wäre eine tolle Sache und würde die Menschen in Entwicklungsländer stark unterstützen. Wenn das Ganze noch mit freien Lizenzen betrieben würde, wäre es um so besser weil man es effizient und unbürokratisch weiter verteilen kann. Ob als Plakat, Buch oder Flugblatt wäre in dem Falle nicht von der Güte eines Rechteverwerters abhängig.

Wie man sowas realisieren kann weiß ich allerdings nicht. Da braucht es wohl einen Haufen Fachleute wie die Ingenieure ohne Grenzen, Sprachfachleute, Grafiker und einen Haufen Autoren die ihr Wissen spenden.. Aber schön und nützlich wäre es.

Sicher im Netz unterwegs.. einfach wie nie.

In den Berichten rund um die Causa Wikileaks wurde mal wieder deutlich wie wichtig Verschlüsseln und Anonymität ist.

Beispielsweise verschicken derzeit in Amerika Universitäten an ihre Studenten, die sich die Wikileaks-Dokumente anschauen, Warnungen das dies schlecht für ihre Karriere ist.

Doch nicht nur im Falle staatlicher Kontrolle ist es wichtig sich zu verstecken. Überlegt euch mal wie es wäre wenn plötzlich euer Email-Konto den Besitzer gewechselt hat. Ihr kommt nicht mehr rein, und jemand anders kann sich bequem überall eure Passwörter resetten und eure gesamte digitale Identität übernehmen. Das kann zu handfesten finanziellen Schäden, Reputationsverlust und jeder Menge Ärger führen.

Dabei ist es mittlerweile sehr einfach unentdeckt und sicher im Internet unterwegs zu sein. Dabei muss man aber einige Dinge beachten.

1. Passwörter

Man sollte dringend starke und unterschiedliche Passwörter benutzen. Tools wie z.b. Keepass helfen hier weiter. Man muss sein eigenes Passwort nicht einmal mehr kennen.

Kleiner Guide zu Keepass:

  1. Installieren – es gibt Keypass für fast alle Plattformen – sogar für Android ;)
  2. Eine Datenbank anlegen. Dabei kann man entweder ein Masterpasswort – oder ein Keyfile benutzen welches dann z.b. auf einem USB Stick liegt.
  3. Man legt nun bspw. einen Eintrag für Twitter.com an – generiert ein starkes Passwort, speichert es ab und gibt die URL zur Login-Seite ein. Bei Twitter ändert man es ebenfalls und logt sich aus.
  4. In Keypass markiert man nun den Eintrag für Twitter.com und drückt STRG+V – voila – wir sind eingeloggt.

Das Ganze ist mittlerweile sicherer und bequemer als ständiges Passwörter-Eintippen.

Ansonsten sollte man darauf achten, nicht für alles das gleiche Passwort zu verwenden. Was auf der Gegenseite mit unseren Daten geschieht entzieht sich normalerweise unserem Einfluss. Ob und wie sie verschlüsselt werden ist nicht bekannt. Theoretisch kann jeder damit Schabernack treiben. Benutzt man überall das gleiche Passwort muss es nur 1x abhanden kommen und ein fieser Zeitgenosse kann sich quasi überall mit unserer Email-Adresse und dem Passwort anmelden.

Surft man von öffentlichen Computern aus sollte man sich auf das nötigste beschränken. Einige Websites wie z.b. Facebook bieten Wegwerf-Passwörter an die man unbedingt nutzen sollte. Ein Besuch beim Online-Banking ist nicht zu empfehlen.

Seid euch immer bewusst, dass alles was ihr an Windows unsicheren Rechnern oder in unsicheren Netzwerken macht potentiell gefährlich ist und mitgelesen werden kann.

2. Verschlüsselung

Datensicherheit kann man nur durch Verschlüsselung erreichen. Peinliche oder Private Fotos, Dokumente, Filme usw. sollten NIEMALS unverschlüsselt herumliegen. Ich persönlich traue keiner Closed-Source Verschlüsselung wie z.b. von Microsoft.

Mit der etablierten Open-Source TrueCrypt ist Verschlüsselung so einfach wie noch nie. Damit ist man auf der sicheren Seite – auch wenn der Rechner oder der Laptop gestohlen wird. Man legt mit TrueCrypt z.b. eine Datei von 10 GB an und vergibt dabei wieder mal ein starkes Passwort oder nutzt wieder bequeme Keyfiles vom USB-Stick.

Dieser sogenannte Container taucht dann als Festplatte auf und kann auch genau so verwendet werden. Dort hinein können Fotos, wichtige Dokumente und Backups gelegt werden. Nachdem man die Daten bearbeitet hat wird der Container wieder ausgehängt und niemand hat mehr Zugriff darauf.

3. HTTPS & offene W-Lans

Man sollte IMMER darauf achten wenn möglich die HTTPS Verbindungen zu benutzen. Gerade wenn man in fremden Netzwerken unterwegs ist weiß man nicht ob irgendwo z.b. eine Wireshark Instanz läuft die mitschneidet mit wem man Chattet und was man dort bespricht. Es werden immernoch viel zu viele Daten im Klartext übertragen. HTTPS mit End-To-End Verschlüsselung sorgt hier für ein bißchen mehr Sicherheit.

Ausserdem gibt es die Möglichkeit im offenen W-Lan Browser-Sessions zu „hijacken“. Es ist ohne weiteres Möglich jemandem so den Facebook, Twitter- oder was auch immer für einen Account abzunehmen oder zu missbrauchen.

4. Anonymes Surfen

Ähnlich wie Amazon legen viele Seiten und sogar Staaten detaillierte Userprofile an und verfolgen uns quasi durchs Netz. Nicht immer will man jedoch erkannt werden. Die einfachste und zugleich auch eine der sichersten Möglichkeiten ist das TOR Netzwerk. TOR routed die eigene Verbindung über mindestens 3 Nodes – von denen keine weiß woher man kommt. Am Ende sieht die Zielseite nur die Exit-Node – also die die man als letztes benutzt hat. TOR wird von Aktivisten weltweit benutzt und hat sich als praktikabel und sicher erwiesen. Ein Problem ist die Geschwindigkeit – TOR ist deutlich langsamer als normales surfen. Es gibt aber auch kommerzielle und freie VPN Anbieter die einen gewissen Schutz bieten.

Besonders zu empfehlen ist der TOR-Browser. Ein Klick genügt und es öffnet sich Firefox mit TOR Plugin.

5. Email-Verschlüsselung

E-Mails werden – genau so wie die gängigen Instant-Messanger – im Klartext übertragen. Das heißt, dass potentiell jeder „man in the middle“ hier alles mitlesen kann. Für Emails gibt es seit langem die Technik PGP (Pretty Good Privacy) welche es wiederum sehr einfach ermöglicht sicher zu kommunizieren.

Bei PGP generiert man einen privaten und einen öffentlichen Schlüssel. Mit dem öffentlichen Schlüssel verschlüsselt man nun seine Email – und wer den privaten Schlüssel hat kann die Emails wieder entschlüsseln. Das Ganze hört sich viel komplizierter an als es eigentlich ist. Ein angenehmer Nebeneffekt von PGP ist, dass man sicher sein kann, das die Email auch von dem ist der sie versendet hat. E-Mail Absender sind nämlich sehr leicht zu fälschen.

Vorbildlich ist PGP in einigen Linux-Distributionen wie z.b. Ubuntu integriert. Mit dem Mailprogramm Evolution macht verschlüsselt kommunizieren fast schon Spaß.

Die PGP Technik kann auch für Instant-Messaging benutzt werden – wobei dort auch OTR (Off the Record) zu empfehlen ist. OTR ist sehr praktisch und verschlüsselt Chats ausreichend sicher auf Knopfdruck. Die OTR Technik gibt es für viele gängige Instant-Messenger als Plugin.

Sonstiges

Die besten Systeme sind immer nur so schlau wie die, die sie bedienen. Das gilt auch für die Sicherheit. Eine Bank – oder ein Unternehmen fragt niemals nach einem Passwort oder eine PIN. Ein WEP- oder unverschlüsseltes W-Lan ist ein gigantisches Sicherheitsrisiko. Schwache Passwörter sind einfach zu brechen. Passwort-Erinnerungen in der Email-Inbox müssen gelöscht werden. Stellt euer Online-Banking auf Mobile-TAN um. Benutzt kein Windows – und wenn doch nur mit guten Viren- und Malware-Scannern. Haltet eure Software aktuell und seid misstrauisch.

Mit den oben genannten Tools und Grundregeln kann jeder einigermaßen sicher und anonym surfen. Wenn ihr nicht wollt, dass euer Email- oder Facebook Konto in falsche Hände gerät oder euch die Einreise in die USA verweigert wird weil ihr mal auf Wikileaks gesurft seid solltet ihr das beherzigen. Sicherheit geht alle an, die möglichen Konsequenzen sind immer ärgerlich.

Auf dünnem Eis

Na.. könnt ihr auch derzeit kaum schlafen vor lauter Terrorpanik? Ich liege jedenfalls nächtelang wach und mache mir Sorgen. Nicht wegen den Terroristen, sondern wegen der Reaktion unseres Staates auf diese ominöse Bedrohung.

Dabei habe Ich mir folgende Frage gestellt: Wie dünn ist eigentlich die Decke unserer Zivilisation? Angesichts einer diffusen Terrorwarnung fordern führende Köpfe der Union – unter anderem Wolfgang Schäuble – die Internierung sogenannten Gefährder (Neusprech).

Gefährder sind Leute, die der Staat für verdächtig hält oder damit rechnet, dass diese möglicherweise irgendwann mal gegebenenfalls eventuell einen Terroranschlag planen und durchführen könnten. Nichts genaues weiß man also nicht. Gefährder sind nicht zu verwechseln mit potentiellen Gefährdern. Das sind Leute von denen der Staat denkt, dass sie möglicherweise irgendwann mal gegebenenfalls eventuell daran denken könnten, einen Terroranschlag vielleicht durchzuführen. Früher nannte man diese Gefährder noch unschuldige Mitbürger.

Würde man nun jeden, der in dieses Raster passt, einsperren wären wir wieder im 3. Reich angekommen. Glücklicherweise steht dem unser Grundgesetz, sowie die europäische- und die UNO Menschenrechtscharta gegenüber. Niemandem darf die Freiheit genommen werden wenn er nichts verbrochen hat. Daran sieht man schon recht gut wessen Geistes Kind dieser Wolfgang Schäuble und diverse andere Unionsminister doch sind.

Eine diffuse Warnung vor potentiellen Terroristen reicht also bereits aus, um an der dünnen Decke der Menschenrechte zu kratzen und unseren Rechtsstaat ins wanken zu bringen. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Auf diesem Satz ist quasi unser Staat aufgebaut. Dem hat sich alles andere unterzuordnen. Auch die unter kognitiver Dissonanz im Endstadium leidenden Unionsminister und ihre Kanzlerin.

Bei uns hat es in den letzten Jahrzehnten nicht einen Terroranschlag mit Beteiligung aus dem Ausland gegeben. Nichtmal da, als es noch keine Vorratsdatenspeicherung, TKÜ, Anti-Terror Datei oder Fluggastdatenabgleich gab.

Eine unrühmliche Rolle spielen wieder einmal auch die führenden Medien unseres Landes. Der Spiegel ist sich nicht zu blöd, ein Konstrukt von einem Sturmangriff nebst Geiselnahme auf den Reichstag zu spinnen. Das BKA hat das natürlich sofort dementiert. Aber auch sonst: Terrorangst wo man nur hinschaut. Beängstigend wenig vernünftige Stimmen sind aus der Pampe dessen was sich in diesem Lande Journalismus nennt zu hören.

Wir werden niemals sicher vor Terrorismus sein, solange die Quelle des Übels nicht ausgetrocknet ist. Und das ist die Armut sowie der Mangel an Perspektiven und Bildung in den sogenannten „Schurkenstaaten“. Wir können uns sicherlich mit deutscher Gründlichkeit zu einem hervorragenden Polizeistaat umbauen welcher die DDR, Rumänien unter Caucescu oder die Gestapo vor Neid erblassen lassen würde. Aber das Problem mit den Terroristen hätten wir nach wie vor.

Wir müssen derzeit so unglaublich wachsam sein und alles hinterfragen was uns die Innenpolitiker als Segnung verkaufen. Es ist bislang nichts passiert, aber der Ast der Freiheit und der Menschenrechte auf dem wir sitzen ist schon beängstigend weit abgesägt. Was den Politikern im Falle eines tatsächlichen Anschlags alles einfallen würde mag ich mir gar nicht ausdenken.

Jeder, der seine Großeltern schon mal gefragt hat, wieso sie das „damals“ nur zugelassen haben kann sich nun bestens in deren Lage versetzen. Eine elektronische Fußfessel für Gefährder, Internierungslager sowie Handy- und Internetverbot sind nur moderne Versionen vom gelben Davidstern, Arbeitslager und restriktiven Gesetzen welche auf eine kleine Minderheit der Bevölkerung zielen. Der Mensch ist des Menschen Wolf.

Am Ende wird hoffentlich / wahrscheinlich wieder einmal nichts passieren und die Nebelkerze der Innenminister, die endlich ihre Vorratsdatenspeicherung wieder haben wollen, wird im üblichen Trash der Medien verglimmt sein.

Aber bis dahin heißt es… Augen auf und wachsam bleiben. Hinterfragen, Analysieren.. und eines niemals vergessen… die Würde des Menschen ist unantastbar.

Die Lehren aus Stuttgart 21 – #S21

Seit den Übergriffen seitens der Polizei auf die Demonstranten in Stuttgart sind mittlerweile einige Tage ins Land gegangen. Nun ist es an der Zeit ein erstes Fazit zu ziehen und zu schauen, was man daraus lernen kann.

Zunächst mal ist Stuttgart für mich relativ weit weg. Bis vor wenigen Tagen hatte ich nur am Rande von den Protesten um den Stuttgarter Bahnhofsbau gehört. Nach den Vorkommnissen am letzten Donnerstag ist das natürlich anders. Stuttgart 21 betrifft uns alle.

Nicht nur die Finanzierung an der der Bund mit 1,55 Milliarden Euro nicht unmaßgeblich beteiligt ist, sondern auch die Art und Weise wie die Landesregierung ihr Prestigeprojekt plant und gegen alle Vernunft und den Widerstand der Bevölkerung durchprügelt sollte uns allen zu denken geben. Heute ist es Stuttgart – bald vielleicht Düsseldorf, Köln oder eine andere Stadt.

Das was mich am meisten erschreckt hat ist die Polizeigewalt rund um Stuttgart 21.

Zunächst mal traten plötzlich Polizeitrupps in Aktion die zusätzlich zu ihrer normalen “Panzerung” auch noch Sturmhauben trugen. Wenn mit Molotowcocktails oder Feuerwerkskörpern werfende Demonstranten vor Ort sind sollen und müssen die Polizisten sich natürlich dagegen schützen. So etwas gab und gibt es dort aber nicht! Mit Sturmhaube sind die Polizisten für niemanden mehr identifizierbar – sogar für die eigenen Kollegen oder Vorgesetzten nicht.

Dies allein ist für mich schon ein Skandal. Nicht nur deshalb ist es höchste Zeit für eine Kennzeichnung von Polizisten im Rahmen von solchen Einsätzen – die unzähligen Beispiele der letzten Jahre sollten sämtliche Alarmglocken läuten lassen. Ich möchte eine eine Polizei der ich vertraue und die mir vertraut. Eine Polizei, die uns alle vor kriminellen Chaoten beschützt und nicht selber so agiert.

Des Weiteren schleppt die Polizei ihre Wasserwerfer nicht zum Spaß mit sich rum. Einen – bzw. vier Wasserwerfer lässt man doch erst von der Leine, wenn die Lage so weit eskaliert ist, dass nichts anderes mehr hilft. Mit vier Wasserwerfern in eine Menge aus Schülern, Rentnern und Familien zu schießen ist mehr als bedenklich. Das Maß des vertretbaren ist aber spätestens erreicht wenn versucht wird, mit einem Wasserstrahl Aktivisten aus den Bäumen zu spritzen. Wer so etwas macht nimmt schwerste Verletzungen oder gar den Tod der wehrlosen Baumkletterer billigend in Kauf. Dafür gehören die Bordschützen der Wasserwerfer meiner Meinung nach bestraft – und sie gehören erst recht nie wieder an eine solche Wasserkanone mit der man friedlichen Demonstranten die Augen ausspritzt, die Rippen bricht und sie aus Bäumen spült.

Herr Innenminister Rech musste mittlerweile sowohl seine Behauptung von den Pflastersteinwerfenden Chaoten, wie auch dem “Sprühregen” aus den Wasserwerfern relativieren. Es gibt glücklicherweise genug Videos die Beweisen wie Verantwortungslos die Bordschützen gehandelt haben. In einem Land in dem das Recht auf körperliche Unversehrtheit im Grundgesetz steht DARF so etwas nicht passieren. Schon gar nicht von der staatlicher Seite die immerhin das Gewaltmonopol inne hat.

Seitdem die Netzgemeinde sich auf das Thema gestürzt hat kommen immer mehr hässliche Facetten des Projektes Stuttgart 21 ans Licht. Zuletzt stellte sich heraus, dass alle beteiligten Firmen mehr als nur CDU nah sind – und das der Ministerpräsident im Aufsichtsrat von Siemens sitzt.

Stuttgart 21 zeigt jedenfalls das solche Großprojekte nicht einfach gegen den Willen einer aufgeklärten Bevölkerung durchgeprügelt werden können. Die Fronten sind mittlerweile so verhärtet das keine hochbezahlte PR Agentur sie wieder lockern kann. Meiner Meinung nach muss das Vorhaben sofort gestoppt und zurückgefahren werden. Der Frieden im Ländle ist sonst wohl dauerhaft gefährdet.

Außerdem hoffe ich, dass Stuttgart 21 nach dem Atomausstiegsausstieg zum nächsten Sargnagel der CDU wird die hier mal wieder ihre hässliche Fratze zeigt.

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Willkommen auf meinem Blog.

Hier geht es um das Internet, Netzkultur, Piraten, Politik, Linux, Hacking und mich.

Ich hoffe ihr fühlt euch wohl.. nehmt euch nen Kaffee und viel Spaß beim lesen.

Alex
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