Google Takeout

Kennt ihr eigentlich schon Google Takeout? Die radikale “Data Liberation Front” in Mountain-View hat im Sommer die Funktion Google Takeout vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen Dienst, der es ermöglicht, alle bei Google eingestellten Inhalte herunterzuladen. Dabei wird das Ganze hübsch in einem Zip-Archiv verpackt und man kann – sofern man mag – die Dienste auswählen die man sichern möchte.

 

 
Darin enthalten sind das Webprofil, Buzz, Picasa-Fotos, Voice, der Google+ Stream und die Kontakte aus Gmail als praktische V-Cards. Die Emails in der gmail Inbox kann man entweder exportieren oder bequem per IMAP sichern.. und Voila.. schon haben wir für den Fall der Fälle eine mehr oder weniger komplette Sicherung unserer Daten.

Da in naher Zukunft der Dienst Buzz eingestellt wird, den einige evtl. genutzt haben, sicher nicht ganz uninteressant..

Probiert es doch mal aus: https://www.google.com/takeout/

Ich hab mir heute mal Google Apps angeschaut..

Heute hatte ich unerwarteterweise einen freien Tag und hab ihn unter anderem dazu genutzt, die Google Apps und Google Apps for Business auszuprobieren.
Ich muss sagen, ich bin schon etwas beeindruckt. Das einfache Aufsetzen und migrieren sowie die durchdachte Struktur könnten die IT Landschaft auf eine neue Ebene tragen.

Aus Unternehmerischer Sicht sind natürlich auch die Kosten interessant. Mit Google Apps könnte beispielsweise ein Unternehmen mit 200 Mitarbeitern eine (Software) IT Umgebung für 6000€ (200 x 40€) realisieren. Denkt man sich noch die Chrome-Books dazu, die es ab 28 € monatlich zu leasen gibt, wird das Einsparpotential erst recht ersichtlich..

Alle Dienstleisungen wären in die Google-Cloud ausgelagert. Mittels der Data Liberation behält man jedoch all seine Daten und kann sie regelmäßig als Backup speichern. Die volle Leistungsfähigkeit zeigt sich erst wenn man die Dienste Kollaborativ nutzt – anders als M$ Office sind diese dafür ausgelegt. Hier kann man gemeinsam an Dokumente, Kontakte, Kalender, Webseiten und Mailinglisten / Gruppen arbeiten und kommunizieren. Das Ganze ist extrem gut durchdacht, skalierbar und schnell.. dazu noch Email, IM, Softphone, G+ als “Intranet” und ständig neue Updates.

Die Services einzurichten war Problemlos möglich. Dank LDAP Migration, CSV Import etc. sind alle Nutzer schnell angelegt und sofort verfügbar. Die MX Records für die Domain waren Minuten nach der Umstellung verfügbar und ich konnte Mails empfangen und versenden. Dank IMAP wäre es ohne weiteres Möglich, alte Emails in die neu angelegten Accounts zu laden. Außerdem ist die Gmail Oberfläche meiner Meinung nach sowieso das beste Email-Interface ;)

Ich bin eigentlich kein Freund von exzessivem Cloud-Computing.. Aber für Unternehmen die bspw. jetzt noch an Microsoft-Produkte gebunden sind könnte dieses Konstrukt durchaus Sinn machen.. Lizenzkosten für das Betriebssystem, Officepaket, AntiVirus und Backupsoftware könnten so eingespart werden. Im Hinblick auf die Kosten, die Sicherheit und die umfangreichen Funktionen würde ich dem Ganzen wohl eine Chance geben.. Für Non-Profit Organisationen, Firmen mit weniger als 10 Mitarbeitern oder Bildungsinstitute ist das Ganze sogar kostenlos.


Eeepad Transformer 8.4.4.11(DE) – Update flashen mit CWM

Da es noch keine deutsche Source für das 3.2 Update gab habe ich mir das 8.4.4.11(DE) Update vorgenommen.. das hatte ich bislang noch nicht OTA erhalten. Was ich noch nicht wußte war, dass die ZIPs von der ASUS Seite nicht mit dem Clockwork-Mod-Recovery geflasht werden können. Also musste ich mich da durchfummeln mangels Tutorials und Support ;>

Ich habs jetzt so gemacht und die BlobTools von solarsz gebaut (Ubuntu Linux)

make
blobunpack und blobpack nach /usr/bin schieben und ausführbar machen

Danach dann das Update runtergeladen und mit dem genialen Transformer Firmware Repacker in ein flashbares Zipfile (repacked-DE_epad-user-8.4.4.11+root-CWR-update.zip) gepresst, aufs Tablet geschoben und erfolgreich geflasht [screenshot].. root ist übrigens schon enthalten.

Eventuell lade ich das ja irgendwo mal hoch wenn Bedarf besteht..?

Die Methode sollte eigentlich genau so gut mit dem 3.2er Update funktionieren. Das kommt laut Asus am 5. August.

 

 

Gulasch ala Alex

Heute mal was ungewöhnliches.. ein Kochrezept.. Das hier gehört zu den leckersten Dingen die ich kenne und selber kochen kann. Ich hoffe ihr versucht es auch mal und könnt euch auch daran erfreuen.. ;-)

Für 2 Personen mach ich das immer mit folgenden Mengen

  • 500g gemischtes Gulaschfleisch (schmeckt auch sehr gut mit Wild)
  • 500g Zwiebeln (gleiche Menge wie Fleisch)
  • Grafschafter Goldsaft
  • Tomatenmark
  • Kräuter der Provence
  • Guter Pfeffer und Meersalz
  • 250 ml Rinder- oder Gemüsebrühe (oder Brühwürfen)
  • Gewürze
  • Butter
  • Rotwein
  • 4 Lorbeerblätter
  • 7 Wacholderbeeren
Also.. zuerst mal das Fleisch entgräten.. alles was fies aussieht wegschneiden. Dann in einem ausreichend großen Topf Öl mächtig heiß machen. Es muss wirklich heiß sein damit der Gulasch auch gut angebraten werden kann. Also.. Fleisch rein, richtig fies anbraten, danach aus dem Topf nehmen und in einer Schüssel zwischenlagern. Jetzt die Zwiebeln rein und die auch feste anbraten.. das Fleisch wieder dazugeben. Mit 2-3 EL Tomatenmark weiter anbraten und dann 3 EL Grafschafter Goldsaft reinschütten.. :>
Wichtig ist: Alles richtig heiß anbraten!  ;)
Falls zuviel Flüssigkeit im Topf ist kann man die auch in eine Schüssel auslagern und später wieder dazugeben.
Dann das Ganze mit Rotwein ablöschen und mit Brühe auffüllen – ggf. noch etwas Wasser hinzufügen. Nach Belieben Kräuter, Lorbeerblätter und Wacholderbeeren hinzugeben – Salz und Pfeffer dazu.. und das Ganze ca. 2 Stunden köcheln lassen. Eventuell zwischendurch mit Wasser auffüllen. Nach 2 Stunden ein paar Flocken Butter (oder Mehl) zum Abbinden.. Mit etwas Rotwein und Pfeffer und Meersalz abschmecken.. und dann genießen.
Guten Appetit.. ;)

Habemus Gnome3 – Kurzer Review nach einer Woche

Seit  einer Woche teste ich nun die aktuelle Development Branch von Ubuntu 11.04 in Verbindung mit Gnome 3 relativ ausgiebig. Es ist bei weitem noch nicht perfekt – aber es gibt viele gute Ideen und Features die sich lohnen.

Nicht ganz so gelungen ist das Erscheinungsbild von Gnome3. Das Default-Theme wirkt etwas lieblos. Es fehlt überhaupt an Möglichkeiten um das Erscheinungsbild zu verändern. Es ist nicht einmal mehr möglich, die Schriftgröße zu verringern oder Icon-Themes auszuwählen. All das geht nur sehr Umständlich mit dem dconf-editor. Aktuell wirkt das Erscheinungsbild alles in allem noch kantig und unfertig. Ich hoffe, dass sich hier noch einiges tut.

In Gnome3 sind die User- und Systemeinstellungen alle in einem Menü zu erreichen – aber hier fehlt noch einiges was in Gnome 2 vorhanden war. Warum beispielsweise das ATI Control Center oder die Laufwerksverwaltung hier nicht auftauchen ist mir ein Rätsel.

[Screenshot - Systemeinstellungen mit FAENZA Icon-Theme]

Von der Handhabung her gibt es wenig zu beanstanden. Einige Sachen funktionieren noch nicht wie gewohnt. Beispielsweise fehlt das Autocomplete für den “Ausführen” Dialog unter ALT+F2. Gut gelöst ist die Favoriten-Leiste und der Anwendungs-Starter. Anwendungen suchen und starten geht sehr schnell und einfach von der Hand. Ebenfalls enthalten ist eine Google- und Wikipedia Suche.. sehr schön ;)

[Screenshot - Anwendungsmenü mit FAENZA Icon-Theme]

Gelungen ist auch die Integration von Empathy als Instant-Messenger. Auf Nachrichten kann man quasi sofort aus der Notification-Box antworten. Die Notification-Box ist an den unteren rechten Rand gewandert und wird nur im Bedarfsfall eingeblendet.

Das altbekannte “Orte” Menü aus Gnome 2 ist komplett verschwunden. Einbinden von Dateisystemen und alle anderen Dateisystemoperationen müssen so direkt aus Nautilus heraus gemacht werden.

Nunja.. eigentlich mag ich Gnome3 jetzt schon recht gern. Arbeiten macht Spaß und die Handhabung ist gut durchdacht. Mir ist eine optisch ansprechende Umgebung relativ wichtig, daher hoffe ich, dass hier noch nachgebessert wird. Im direkten Vergleich mit Unity wirkt Gnome3 einfach reifer und durchdachter. Von der Systemstabilität her kann ich mich nicht beschweren. Es kam zu keinen Abstürzen oder Freezes. Einzig die Prozessorlast geht in Verbindung mit Java-generierten Fenstern noch arg nach oben.

Ich werde jedenfalls erst einmal bei Gnome 3 bleiben und schauen wie es sich im harten Alltag bewährt.

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Willkommen auf meinem Blog.

Hier geht es um das Internet, Netzkultur, Piraten, Politik, Linux, Hacking und mich.

Ich hoffe ihr fühlt euch wohl.. nehmt euch nen Kaffee und viel Spaß beim lesen.

Alex
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