Archiv für Kategorie ‘Wissenswertes’

Wikipedia läuft nun auf ubuntu

Das find ich ja super. Wikimedia – also der Betreiber der Wikipedia migriert nun alle Server auf Ubuntu. Das sind immerhin 400 Stück. Da steckt bestimmt jede Menge Technik drin.

Auch sehr gut find ich die FAQ von Wikimedia. Da wird erklärt warum gerade Ubuntu den “Zuschlag” bekommen hat. Durchaus lesenswert ;)

Wahnsinn wie schnell Ubuntu wächst. Habe heute mal ein bischen mit google Trends rumgespielt. Dabei habe ich die bekanntesten Distributionen nach ihrer Popularität verglichen.

trends

  • Blau = Ubuntu
  • Rot = Suse
  • Grün =Fedora
  • Gelb = RedHat
  • Violett = Gentoo

Meine spielereien kann man hier anschauen.

Ist schon faszinierend wie sehr Ubuntu den etablierten Distributionen davonfliegt. Aber meiner Meinung nach absolut gerechtfertigt. Ich bin nach wie vor sehr zufrieden und mir kommt vorerst nie wieder was anderes auf den Rechner.

Hoffentlich wird in meiner Firma auch irgendwann Linux eingeführt. Gründe die dafür sprechen gibt es ja genug. Nicht nur weil es kostenlos ist, auch um einiges sicherer, schneller, stabiler und teilweise sogar einfacher als Windows. Ein wunderbares OS.. :)

Musik umsonst aus dem Netz

Passend zu den letzten beiden Sendungen vom “elektrischen Reporter” wollte ich nochmal ein paar Sachen zum Thema Musik aus dem Netz posten. Und zwar wie und wo man im Netz gute Musik findet. Auch um damit ein wenig zu zeigen, wie schwer- bzw. unmöglich es für die Musikindustrie wird, “Ihre” Stücke jemals wieder aus dem Netz zu kriegen. Dabei gehe ich aus verständlichen Gründen nur auf die legalen und halblegalen Dinge ein.

Zum einen gibt es natürlich die riesige Netlabel Szene. Einige Sachen dazu habe ich ja hier auch schon geposted.

Wer dort ein wenig eintauchen und Probe hören möchte, dem kann ich http://www.phlow.de empfehlen. Dort findet man Musik aller Art, zum anhören und zum direkten Download. Komplett kostenlos.

Für die 0815 Musik in den Charts, sofern man auf die steht, gibt es aber ebenfalls Varianten..

Man findet mittlerweile (fast) jedes Lied auf YouTube.com. Es ist möglich, sich die Tracks ohne jegliche Zusatzprogramme abzuspeichern. Danach kann man sie bequem zum .mp3 zu konvertieren. Es gibt aber auch Programme, die dies für uns erledigen. Mehr dazu unter “Mehr” :)

Noch ein Tipp am Rande.. YouTube speichert hochgeladenen Videos in mehreren Formaten ab. Setzt man hinter die URL ein &fmt=18 bekommt man ein Video mit besserer Bild und Tonspur. Vergleicht doch mal dieses mit dem Video.

Nicht zu verachten ist auch http://www.last.fm – Das ist ein riesiges Streamingportal für Musik. Fast alle etablierten Künstler und Netlabel sind dort vertreten.

Dann gibt es natürlich noch myspace. Viele Musiker haben dort ihre eigene Seite mit Musik – auch die kann man mit wenig Aufwand runterladen. Das gleiche Prinzip wie bei YouTube. (siehe “Mehr”)

Weiter geht es mit den tausenden von Radiostreams. Ach die kann man aufzeichnen oder von Programmen aufzeichnen lassen.

Erwähnenswert sind natürlich auch Podcasts. Die sind sowieso zum runterladen gedacht und befinden sich zumeist auf den Homepages der jeweiligen Künstler.

Fassen wir also nochmal zusammen..

  • Netlabels
  • YouTube
  • Streams
  • Last.fm
  • myspace music und vergleichbares
  • unzählige illegale Alternativen

Musik ist also prinzipiell schon heute immer und überall vorhanden wo es Internet gibt. Gesetze aus der vor-Internet-Zeit hindern uns alle aber leider daran diese auch so zu nutzen wie wir wollen. Ob ich mir nun ein Youtube Video “rippe” oder die Musik aus einer Tauschbörse ziehe – Das Resultat ist das gleiche.. ein qualitativ hochwertiges .mp3 auf meiner Festplatte.

Mehr …

Unsicherste Windows Anwendung 2008

Der IT Sicherheitsdienst bit9 hat das “dirty dozend” 2008 veröffentlich. Die unsicherste Software für Windows, im Jahre 2008, ist..

Mozilla Firefox!


Insgesamt brachte es der beliebte Brower (Marktanteil in Deutschland: 20%) auf 10 Sicherheitslücken, durch die Angreifer ins System eindrigen, oder Code einschleusen können. Platz 2 und 3 belegt Adobe Flash und Adobe Acrobat mit zusammen 14 Lücken. Allein diese 3 Anwendungen sind bestimmt auf 90% aller Windows Computer zu finden.

Ebenfalls Vertreten sind z.b. Skype, iTunes, Safari – und der Windows live Messenger.

Das Problem dürfte aber eher auf das Betriebssystem und die unbrauchbare Sicherheitsarchitektur von Windows zurückzuführen sein.Windows Bestandteile sind überigens in der Studie nicht enhalten gewesen – andernfalls ginge Platz 1 bestimmt an.. naja ihr wisst schon.

Überigens.. Microsoft kündigte gestern einen unplanmäßigen Patch für den Internet Explorer an. Zur Zeit gibt es einen regelrechten run auf eine Sicherheitslücke, mit der ein Angreifer das komplette System übernehmen kann. Dabei muss das Opfer nur eine manipulierte Internetseite besuchen. Auch vermeintlich sichere Seiten können per SQL Injection zur Virenschleuder werden.

Allerdings möchte ich noch anmerken das man nach wie vor mit dem Firefox erheblich sicherer unterwegs ist als mit dem Internet Explorer. Kritische Sicherheitslücken werden innerhalb von wenigen Stunden automatisch gepatcht.

Softwareempfehlung: xbmc

xbmc_screenxbmc ist ein vollwärtiges Mediacenter für Linux, Mac, Windows und Xbox. Ein Mediacenter ist besonders sinnvoll, wenn man einen PC als Entertainmentcomputer, Filmknecht oder Jukebox benutzt.

xbmc ist in den Paketquellen von Ubuntu enthalten und kann per sudo apt-get install xbmc installiert werden. Leider hatte ich mit der Version die in den Quellen enthalten ist ein paar Probleme – aber wenn man sich den Sourcecode runterläd und selbst kompiliert erledigt sich das auch von alleine. Selbst zu kompilieren ist sehr einfach und hat den Vorteil das die Software zu 100% an das System angepasst ist.

Eine kurze Step by Step Anleitung zum kompilieren von xbmc stelle ich natürlich auch zur Verfügung.. Alles was Ihr dafür braucht findet Ihr unter more.

Falls Ihr euch erst einmal einen Überblick verschaffen wollt,  gibt es hier eine von den Entwicklern erstellte Flickr Galerie.

Mehr …

Softwareempfehlung: lifearea

Lifearea ist ein mächtiger RSS-Reader für Linux. RSS-Feeds sind für viele Webseiten erhältlich und gewährleisten, dass man immer über Neuigkeiten informiert wird. Das Ganze ist ein PULL-Verfahren – man fragt also als Client den Server ab.

Lifearea ist in den Paketquellen von Ubuntu enthalten. Man kann es also einfach installieren indem man im Terminal sudo apt-get install lifearea eingibt – oder auch über den gewöhnlichen Weg, die Synaptics Paketverwaltung.

Nach dem starten haben wir Lifearea vor uns und können Anfangen unsere Websites zu abonnieren. Zunächst sollte man also Ordner mit den Kathegorien anlegen, also Blogs, Newssites, Sonstiges etc.

Als nächstes fügt man dann die Abonnements hinzu. Meistens reicht es, einfach die URL der Seite einzugeben. Den Rest erledigt lifearea dann automatisch. Ob eine Seite RSS-Feeds bereitstellt, erkennt man meistens an den Icons auf der Seite.

Meine Seite z.b. stellt die Einträge sowie die Kommentare als RSS-Feed bereit. Das Icon befindet sich oben rechts.

Wenn man möchte, kann man nun noch die Optionen verändern wie z.b. den Aktualisierungsintervall hoch/runter stellen etc.

Für Interessierte stelle ich hier meine abonnierten Feeds zur Verfügung. Die Datei kann man nach dem Download über File > Import einbinden.

Viel Spass mit lifearea ;)

Nach oben

planetAlexx.de();

Willkommen auf meinem Blog.

Hier geht es um das Internet, Netzkultur, Piraten, Politik, Linux, Hacking und mich.

Ich hoffe ihr fühlt euch wohl.. nehmt euch nen Kaffee und viel Spaß beim lesen.

Alex
Get Adobe Flash playerPlugin by wpburn.com wordpress themes