Die Quadratur des Kreisverbandes
- April 14th April 2010
- Eingetragen inplanetAlexx
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Bei den Piraten in NRW gibt es derzeit einen Streit um das für und wieder von Kreisverbänden. Im folgenden möchte ich die Geschichte auch für nicht-NRWler mal zusammen fassen und versuchen aus meiner Sichtweise zu beleuchten, warum es derzeit Streit gibt. Ich erhebe keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit oder neutrale Berichterstattung ;-)
Was ist eigentlich eine Crew?
In NRW haben wir uns anstatt für Kreis- und Ortsverbänden für ein Crew-System entschieden. Damit sind wir einen relativ neuen Weg gegangen den noch keine Partei vorher ausprobiert hat. Crews sind kleine, autonome Einheiten aus 5-9 Piraten die mit finanziellen Mitteln und einigen Privilegien ausgestattet sind.
Crews bekommen monatlich ein Budget welches sich aus den gesamten freien Mitteln des Landesverbandes / Anzahl der Crews errechnet. Des Weiteren dürfen die Crews als einzige Institution Arbeitskreise sowie Projekt- und Arbeitsgruppen in NRW initiieren. Aufgelöst werden kann eine Crew nur durc 3/4tel Mehrheit eines Landesparteitages. Zu den Rechten kommen noch Protokoll-Pflichten. Es gibt 2 Crew-Sprecher welche jedes Quartal rotieren und gewählt werden.
Eine Crew ist KEIN Pendant zu einem klassischen Ortsverband, sondern sondern eine kleine, flexible Einheit die autonom arbeitet. Das Pendant zu einer klassischen Verbandsstruktur sollte am Besten ein großer und gut besuchter “Stammtisch” sein, wo Dinge abgestimmt und initiiert werden. Die Crew ist dabei ein formales Anhängsel wenn z.b. Geld benötigt wird oder eine Projektgruppe uns Leben gerufen werden muss. Eine Projektgruppe- oder Arbeitsgruppe ist bei uns ebenfalls eine sehr flexible Struktur und kann sich selber eine Art Satzung geben nach der dann gearbeitet wird.
Die Aufgaben des Landesverbandsvorstandes sind auch anders als die in anderen Bundesländern. Unser Vorstand soll ein reiner Verwaltungsvorstand sein welcher den Crews zuarbeitet. Die eigentliche politische Arbeit und Willensbildung findet im Rahmen von Crews, Arbeitskreisen und natürlich dem Landesparteitag statt.
Klingt gut, warum streitet man sich dann?
Die Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Crews liegen genau so wie Kreisverbände vielen Piraten am Herzen. In NRW haben wir uns für das Crew-System entschieden um damit die Nachteile eines Verbandes zu umschiffen.
Mir persönlich liegt z.b. die Gleichheit der Mitglieder am Herzen. Beim Crewsystem verzichten wir vollständig auf Vorsitzende und sonstige Posten. Bei den Crews liegt die Arbeit in den Händen aller, nicht nur bei einem Vorstand. In dünn piratisierten Gegenden würde der Verwaltungs-Overhead eines Kreisverbandes z.b. die Aktiven vor Ort viel zu stark einbinden. Ausserdem wird ein Delegierten-Modell so nachaltig ausgeschlossen.
Kreisverbände sind mMn sinnvoll für Vereine und NGOs, wo es keine politischen Posten gibt. Bei Parteien ist ein Vorstandsposten immer auch eine Macht-Position und Macht korrumpiert ja bekanntlich. Die stärksten Befürworter von Kreisverbänden sitzen nun jedenfalls jeweils im Vorstand.
Ich denke, dass das Crewsystem dem KV-Modell weit vorraus ist – es gibt aber zugegebenermaßen noch Schwierigkeiten das Ganze umzusetzen. Nicht zuletzt deshalb ist es wohl zur Gründung von 3 Kreisverbänden gekommen.
Die Probleme die es gibt (z.b. Schwierigkeiten bei Konto- und Buchführung, rechtliche Stellung als Personengesellschaft, kein Zugriff auf Mitgliederdaten) sind mMn allesamt lösbar und würden sich mit einer konsequenten Weiterentwicklung des Crewsystems erledigen und wurden größtenteils auch schon gelöst.
Der drängende Wunsch nach Kreisverbänden in einigen Gegenden liegt, denke ich, tiefer. Dort wo der Ruf nach KVs am schnellsten und lautesten erklang gab es kein funktionierendes “Stammtisch” Gremium wo Besucher und Piraten gemeinsam die lokalen Aktionen koordinieren und abstimmen. Die Probleme die auftauchten wurden nicht in piratiger Manier gelöst wie andernorts sondern man schoss sich auf das Crewsystem als Wurzel allen Übels ein. Einen Stammtisch könnte man auch als Ortsversammlung bezeichnen.
Die Crew-Verfechter hingegen kommen aus Städten, wo das Crewsystem gelebt und weiterentwickelt wird. Wo es funktionierende Stammtische mit vielen Besuchern gibt die gerne kommen und mitdiskutieren und mitentscheiden. Die Crews sind wie gesagt nur Anhängsel die, wenn nötig, ergänzend mithelfen.
Ein weiteres, entscheidendes Problem sind die Finanzen. Mit der Gründung eines Kreisverbandes stehen diesem mehr finanzelle Mittel zu. Einerseits wird den Crews so das Geld entzogen, aber es kommt auch zu einer ungleichen Verteilung. Da es nun in einer Region KV+Crews gibt, kommt dort viel mehr Geld an als in anderen Regionen ohne KV.
Nun kam es wie gesagt zur gründung einiger Kreisverbände und so wurden erst einmal Fakten geschaffen welche sich erstmal nicht so einfach zurücknehmen lassen..
Was hat es mit dem Verbot von KVs auf sich?
Das berüchtigte KV-Verbot ist eigentlich garkein Verbot sondern nur ein temporärer Stopp bis nach der Landtagswahl + ausreichender Diskussionszeit (Juli). Die rechtliche Situation ist derzeit unklar. Das Parteiengesetz schreibt lediglich vor, dass die Strukturen eine angemessene politische Willensbildung ermöglichen müssen – das ist bei uns definitiv mehr als gegeben. Der ominöse Satzungsänderungsantrag U8 wurde vom höchsten Gremium NRWs (Landesparteitag) verabschiedet und ist gültig. Die Bundessatzung schreibt vor, dass ein Landesverband weitere Strukturen schaffen KANN. Ein Verstoß gegen Parteiengesetz oder Satzung liegt meines Erachtens nicht vor.
Warum wird die Debatte mit soviel Vehemenz geführt?
Das liegt an der Wichtigkeit der Sache. Ich weiss nicht, ob ich in die Piratenpartei eingetreten wäre wenn ich dafür Mitglied in einem Kreisverband hätte werden müssen. KV klingt für mich nach “Just another party”. Das durch die Rotation Postengeschacher vermieden wird finde ich wichtig.. ebenso dass es keinen KV-Vorstand gibt der dann für alles verantwortlich ist. Das das nicht besonders gut klappt sieht man in Münster. Gibt es einen Vorstand machen die Mitglieder den für alles Verantwortlich. Die Eigeninitiative nimmt ab und so kommt es z.b. dazu, dass Plakatgenehmigungen nicht eingeholt werden oder die Unterstützungsunterschriften nicht zusammen kommen. Weil “Der Vorstand wirds schon richten”.
Viele (ich behaupte mal die meisten) wollen etwas neues, modernes probieren was uns von anderen Parteien unterscheidet, die Mitarbeit für Neulinge erleichtert und uns nach außen hin ein komplett anderes Gesicht gibt.
Würde mir nun ein KV übergestreift wüsste ich nicht ob ich noch weitermachen würde. Ich will keine zweite grüne Partei die genau sowas auch durchgemacht hat. Die sind mittlerweile so angepasst wie jede andere Partei auch. Darauf hab ich keine Lust.
Anstatt das wir uns Lösungen überlegen die für alle Piraten in NRW passen wurden aber nun wie gesagt durch Gründungen von KVs Fakten geschaffen – auf äusserst bedenkliche Art und Weise.. Ein Beschluss des Landesparteitages wird ignoriert, der Landesverband umgangen und mit Hilfe von Kontakten zum Bundesvorstands (der eine sehr unrühmliche Rolle gespielt hat mit Falschaussagen und falschen Beschuldigungen) die KV Gründung gegen den Willen eines Großteils der Mitglieder durchgedrückt.. Ich kann verstehen warum sich viele so aufregen.
Wie gehts jetzt weiter?
Ich denke mal das es nun zu einigen Verfahren vor diversen (Schieds)Gerichten kommen wird. Die AG Struktur, deren Zweck es ist die Struktur zu finden die für uns passt, wird wohl einige Vorschläge ausarbeiten die wir dann abstimmen werden. Bis dahin wird auf den Mailinglisten geflamed und sich gegenseitig beleidigt ;)
Eventuell wird die Gründung aber auch für ungültig erklärt und muss im Sommer wiederholt werden, weil in unserer Satzung ein temporäres Verbot steht – darüber kann und soll man sich eigentlich nicht hinweg setzen..
// Für Rechtschreibkorrekturen und x-mal drüber lesen blieb leider keine Zeit weil ich jetzt zur Arbeit muss ;)
Danke für die sachliche Aufklärung. War wohl mal nötig. Wenn die Piraten wirklich alte Krusten aufbrechen wollen, gehört dazu auch mit Sicherheit eine neue, moderne Organisationsstruktur; daß die alte für gelebte Demokratie nicht taugt, haben die alten Parteien bewiesen.
Ahoi!
: XiongShui
Full ACK
In deinem Text stehen Dinge, die sachlich nicht nicht richtig sind. Bonn hat seit Juni 2009 einen wöchentlichen Stammtisch mit unterschiedlicher starker Beteiligung. Der Durchschnitt liegt bei etwa 20 Piraten, zu Wahlkämpfen sind sie wesentlich höher.
In Bonn entstanden nach und nach 7 Crews. Dadurch, dass Crews je zwei Sprecher brauchen, es noch AGs, AKs und PGs gibt, kommt man auf eine recht hohe Zahl an Posten, die es zu verteilen gilt. Die Koordination für Entscheidungen, grade im Wahlkampf, ist mit so einer Struktur schwierig, weil für alle Entscheidungen alle Crews gefragt werden müssen – und es hat sich gezeigt, dass bei politischen Entscheidungen (Beteiligung an Aktionen, kommunalpolitische Arbeit), die die Stadt betreffen, diese Regelung nicht handhabbar ist. Damals galt ja sogar noch eine Einladungsfrist von einer Woche für Crewsitzungen, was eine völlige Katastrophe war.
Die Crews überfordern nach wie vor den Landesvorstand, ob es um die Finanzen geht, ob darum geht oder Mails an Mitglieder auf regionaler Ebene rauszuschicken, um nur mal zwei Sachen zu sagen. Dann ist es auch so, dass regionale Strukturen, die langfristig politisch arbeiten wollen, vor allem eins brauchen: Raum. Anmietung und andere Arten von Verträgen macht aber niemand mit Crews (denn was soll das sein?). Es liefe also auf privates Engagement hinaus. Crews sind aber nicht auf stabile, politische Arbeit ausgelegt, sondern ein Aktionskonzept, dass leichtgewichtig daher kommen soll, um schnell Gruppen bilden zu können, die ein wenig Geld haben. Kreisverbände, die es übrigens in allen anderen Bundesländern gibt, sind auf eine langfristige Stabilität ausgelegt, mit eigener Verwaltung der Mitglieder, eigener Finanzverwaltung und klarer Verantwortung mit klaren, eigenen Regeln.
Das nur soweit, um dem Text auch einen Ansatz der “anderen Seite” zu zeigen. Es gibt da noch eine Reihe an weiteren Dingen, die der, dass die allermeisten Crews letztendlich gegründet wurden, um Geld zu bekommen (leider sind nur wenige so ehrlich, dass auch öffentlich zuzugeben), Nicht-Crewmitglieder formal sehr erheblich aus dem demokratischen Prozess ausgeschlossen sind, der in Parteien für langfristige, konkrete politische Arbeit vor Ort nötig ist – die Liste liesse sich beliebig fortsetzen.
Ich finde es ehrlich gesagt unverschämt zu behaupten, dass die KV-abtrünnigen keine funktionierende Stammtisch-Struktur haben!!! Wir haben in Bonn einen tollen Stammtisch und haben einen super Wahlkampf hingelegt. Außerdem war ich kein KV-Verfechter und mag die Crew-Idee eigentlich lieber – und sitze trotzdem im Vorstand!
Diese generalisierenden Aussagen sind unfair – nicht zuletzt denen gegeüber, die sich krumm machen, um sich für die Piraten einzuseten. Abgesehen davon haben es die Münsteraner in den Stadtrat geschafft und haben, soweit ich das beurteilen kann, eine sehr rege Stammtischkultur.
Ich kann demokratietheoretisch verstehen was du sagen willst, aber diffamiere bitte nicht die Aktiven vor Ort, die sich engagieren, denn so nimmst du Leuten wie mir den Spass an der Sache.
Ansonsten schließe ich mich fukami an!
Ich möchte euch diesen Artikel vom Andi ans Herz legen => http://andipopp.wordpress.com/2010/04/14/von-crews-und-kreisverbanden/
Ansonsten macht uns die Erfindung des achteckigen Rades nicht zu einer besseren Partei. Piraten sind, im Idealfall, pragmatisch. DAS unterscheidet uns von den anderen Parteien. Die sind nämlich untereinander mit der Brechstange “unterschiedlich”, jedem gesunden Pragmatismus zum Trotz.
Wir haben in Dortmund mehr Mitglieder als der LV NRW vor einem Jahr, und das damals innovative und neue Crew-System ist aus der aktuellen sicht ein Haufen rollenden Drahts, wie gesagt, ein achtchiges Rad.
Tolles Alleinstellungsmerkmal.
Erklärtübrigens auch unsere notorische Nicht-Existenz in den Medien: Af dem Stammtisch wurde gesagt:”…” macht keinen Journalisten wach, “Der Vorstand des KV Dortmund sagt” wirkt da völlig anders.
Aber warum das Land besser machen? Verwenden wir unsere Zeit lieber in die innerparteiliche Organisation einer Kleinpartei… Jehova! Jehova!
Hallo Alex,
leider steckt dein Text voller sachlicher Fehler, es stimmt einfach nicht das wir in Münster keinen funktionierenden Stammtisch haben und wenn du unsere Satzung gelesen hättest wüsstest du auch das wir versucht haben die Meinung aller, auch von nicht-Piraten mit einzubinden. Ich werde auch noch einen Blogpost dazu schreiben der da näher drauf eingeht.
Zitat:
…ebenso dass es keinen KV-Vorstand gibt der dann für alles verantwortlich ist. Das das nicht besonders gut klappt sieht man in Münster. Gibt es einen Vorstand machen die Mitglieder den für alles Verantwortlich. Die Eigeninitiative nimmt ab und so kommt es z.b. dazu, dass Plakatgenehmigungen nicht eingeholt werden oder die Unterstützungsunterschriften nicht zusammen kommen. Weil “Der Vorstand wirds schon richten”.
Und das ist eine Unverschämtheit. Wann warst du das letzte mal in Münster? Liest du unsere Mailingliste? Woher erlaubst du dir dieses Urteil? Wir haben hier vor Ort eine tolle Eigeninitiative von Piraten und alle helfen so gut mit wie sie eben können. Natürlich übernimmt als Vorstand etwas mehr Verantwortung, aber es ist nicht so das wir hier alleine stehen. Ich lade dich hiermit gerne nach Münster ein um zu sehen was hier abgeht und das wir hier ernsthaft arbeiten.
Der Rest dann in meinem Blog, das wird hier sonst zu lang…
KV klingt nach “irgendeine Partei”? “Postengeschacher”?
Wovon redest Du hier?
Wir wollen Politik machen und in den nächsten Jahren ernst genommen werden. Das funktioniert nicht, wenn wir Presse und interessierten Bürgern jedes Mal unser tolles Crew-Konzept erklären müssen!
Wir benötigen Kreisverbände als Struktur-Elemente. Da führt für mich kein Weg dran vorbei und nach der Wahl werden auch in NRW Tatsachen geschaffen…
Traurig stimmt mich dabei nur, dass wir nicht wie in Frankfurt und anderen Städten die KV-Gründung ausgelassen feiern können, sondern uns wahrscheinlich weiter vor Crew-Fanatikern rechtfertigen müssen.
Nebenbei: ich war vier Jahre SPD-Mitglied. Ich habe nichts von einer speziellen “KV-Mitgliedschaft” mitbekommen. Ich bekam Post und Einladungen der Ortsvereine und mir war komplett egal, wer mich als Mitglied jetzt genau verwaltet hat (BV, LV, KV?). Einzig bei meinem Umzug von Hessen nach NRW habe ich beim Ortsverein Wiesbaden-Dotzheim (ui ui ui noch mehr Splittergruppen) Bescheid gegeben, bin in NRW und in Düsseldorf begrüßt worden und habe per Mail Ansprechpartner vor Ort genannt bekommen.
Wenn der KV in Düsseldorf durch ist, wofür ich sorgen will und werde, möchte ich trotzdem weiterhin Mitglied der Crew “Düssel-Piraten” bleiben. Ich seh da keinen Widerspruch…
Es ist sehr amüsant, wie sich die ProKV’ler in die Opferrolle flüchten. Versuchen sie doch jetzt selbst zu suggerieren, die Debatte wäre jetzt, im Wahlkampf, deplatziert. (Siehe Blog von P.Brechler. http://blog.brechler-web.de/ )
Ja liebe KV Befürworter, diese Debatte ist deplatziert, aber das hat vor euch schon eine Mehrheit auf dem letzten Landesparteitag erkannt und versucht genau dies zu verhindern.
Dies hat einige wenige sture Köpfe nicht davon abgehalten, sich ein “jetzt erst recht” T-Shirt anzuziehen und Stimmung für eine Kreisverbandsgründung zu machen. “Wo kämen wir denn dahin, wenn wir uns von einem Parteigremium diktieren lassen, was wir zu tun haben”
Auf biegen und brechen musste in Bonn nun, ganz kurz vor der Wahl und mitten im Wahlkampf, ein Kreisverband gegründet werden.
Ein aufflammen der Diskussion wurde somit nicht nur in Kauf genommen sondern böswillig provoziert.
Hört also auf die Unschuldslämmer zu spielen. Auf der nächsten LMV werdet ihr, und da bin ich mir sicher, ein noch eindeutigeres Meinungsbild bekommen, und zwar eins gegen KVs.
Euer Verhalten hat nichts mit “Freiheit” zu tun, es stehen hier hier alleinig die Interessen einiger weniger ‘Rädelsführer’ im Vordergrund. Man schreckt nichtmal davor zurück, Mitglieder des Bundesvorstandes, die wahrscheinlich noch nie in NRW gewesen sind, in diesn ‘Kampf’ einzuspannen und für sich zu Instrumentalisieren
Adios
@RuhrPirat: Von alleinigen Interesse weniger Rädelsführer kann nicht die Rede sein, es handelt sich um alle Piraten in Bonn.
(Wenigstens ist mir bis heute kein Bonner Pirat bekannt, der die KV Gründung ablehnt)
Ahoi, Piraten
schlagt euch nicht die Köpfe ein.
Erste Piratenregel: Prügeln an Bord verboten. Vor Wahlen doppelt.
Den Bürger/ Wähler interessiert nicht unser favorisiertes Orga.Konzept. Es geht um politische Ziele und Schaffung einer Vertrauensbasis – ja, die Piraten kann man wählen und sie verfügen über integre Personen.
An die KV-Befürworter: LMV-Beschlüsse sollten eingehalten werden. Beim nächsten Parteitag kann man alles ändern, soweit man eine Mehrheit bekommt. Vielleicht geht doch in Zukunft eine Sowohl-als auch-Struktur”?
Grüße aus Frankfurt
Michael